Cadillac lässt den großen Elvis abblitzen

Veröffentlicht am 27. 05, 2009, von admin, unter Reitturnier.

Catherine Haddad Zweite im Grand Prix Special /VonVechta über München nach Cannes

catherine-haddad-muenchenVechta (jw) – Von München nach Cannes – so sieht der Weg für die amerikanische Dressurreiterin Catherine Haddad aus. Denn bei der „Pferd International“ in München qualifizierte sich die Amazone aus Vechta durch einen zweiten Platz im „World Dressage Masters“ (WDM) für den Start in der französischen Filmfestival-Metropole Cannes. München war in dieser Serie nach Wellington in Florida/USA die zweite Etappe der WDM, nach Cannes folgen noch Hickstead (Großbritannien) und Salzburg (Österreich).

Im Grand Prix Special von München erreichte Catherine Haddad mit ihrem dänischen Wallach Cadillac sehr gute 68,29 Prozent – nur der Holländer Sander Marijnissen kam mit Moedwill (71,50 Prozent) auf einen besseren Wert. Damit setzte sich die Reitern des RV Vechta sogar weit vor Nadine Capellmann; die Weltmeisterin von 2002 belegte mit ihrem Olympiapferd Elvis (67,04 Prozent) nur den fünften Rang.

„München bot für den Dressursport fantastische Bedingungen. Der Boden war komplett neu, die Atmosphäre herrlich und das Publikum sehr begeisterungsfähig. Da macht es Spaß zu reiten“, freute sich Catherine Haddad. Als internationales Fünf-Sterne CDI ausgeschrieben, zählt München zur höchstdotierten Dressurserie der Welt. 20 Reiter aus der internationalen Top-Elite durften bei dem mit insgesamt 100 000 Euro dotierten Turnier starten. Somit war alles vertreten, was Rang und Namen in der Szene hat. Die Grand Prix Kür wurde beispielsweise von Isabell Werth und ihrem Erfolgspferd Satchmo gewonnen.

Auch mit ihrem Weltcup-Finalpferd Maximus startete Catherine Haddad in München und wurde Vierte im als Drei- Sterne-Turnier ausgeschriebenem Grand Prix Special. „Ich bin froh, dass beide Pferde gute Leistungen gezeigt haben. Nun steht für uns nach dem Pfingstturnier in Wiesbaden das französische Cannes an. Die Fahrt ist weit, wir werden mit dem Lkw fast zwei Tage brauchen. Aber in der World-Dressage-Masters- Serie zu reiten, ist natürlich ein ganz besonderer Reiz“, berichtet die auf der Reitanlage Rötepohl in der Nähe der Oyther Fußballplätze trainierende Reiterin.